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...werden Drei!

...zum Drei-Körper-Problem

 

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Erst durch Henri de Poincaré (1903) wurden mögliche Lösungsansätze in die Welt gebracht, nämlich  mit den Worten von Jürgen Giesen [1]  „daß es eine allgemeine analytische Lösung des Drei-Körper-Problems nicht gibt“. Diese Erkenntnis erläuterte Poincaré mit der folgenden, sehr populären Aussage:

"Eine sehr kleine Ursache, die uns entgehen mag, bewirkt einen beachtlichen Effekt, den wir nicht ignorieren können, und wir sagen dann, daß dieser Effekt auf Zufall beruht“ [2]. 

 

Diese Lösung überrascht, da sie zuerst einmal den Eindruck erweckt, dass das Drei-Körper-Problem unlösbar bleibt. Ein Umstand, der bei näherer Betrachtung aber nicht zutrifft, sondern erste Ansätze enthält, Phänomene mit Hilfe von Nichtlinearität zu beschreiben. Hinzu kommt, dass diese Aussage es zulässt, die Theorien des Reduktionismus  das Ganze ist die Summe seiner Einzelteile  und des Determinismus  das Ganze sei vollständig berechenbar  aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten [3].

 

Ob sich dein Blickwinkel auf bestehende Phänomene verändert, kannst du auf der kommenden Seite überprüfen!

 

[1] Giesen, Jürgen (1995): „Chaosforschung“: Fraktale – Chaos – Ordnung. Vortrag am 30.Januar 1995. URL: www.jgiesen.de/Divers/ChaosVortrag/Chaos.pdf (Letzter Zugriff am 19. Mai 2015). Seite 11. [2] Ebenda. [3] Vgl. Ebenda. [Bildquelle] Interacting Galaxies_ Bild/ Foto: NASA, ESA, and M. Livio (STScI), via Wikimedia Commons.