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Von der Zwei-Körper-Lösung ... 

File:Newton portrait with apple tree.svg

Newtons Werk “Principa” von 1687 enthält auch das Gravitationsgesetz, welches die Anziehungskraft zweier Körper zueinander beschreibt. Sehen wir uns als Beispiel die Beziehung des Mondes zur Erde an. Newton war der Meinung, dass es auch im Weltall eine Anziehungskraft geben müsse, denn sonst würde der Mond davonfliegen [1]. Damit der Mond jedoch in seiner Umlaufbahn bleiben kann, gilt:

 „Jeder Körper übe entsprechend seiner Masse eine Anziehungskraft auf alle anderen Körper aus, deren Stärke mit dem Quadrat des Abstands falle“ [2].

 

Diese Aussage ist nachvollziehbar. Aber was passiert, wenn man die Gravitation dreier Körper zueinander berechnen möchte? Diese Frage beschäftigte auch Newton, der aber nicht in der Lage war, dieses Problem zu lösen. Dies sollte erst durch Henri de Poincaré, mehr als 200 Jahre später erfolgen. Er verwies zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals darauf, dass es so etwas wie chaotische Systeme gibt, deren Verhalten sich nicht vorhersagen lässt [3]. Zu diesem Zeitpunkt sind lineare Denkansätze aber bereits von vielen anderen Wissenschaften übernommen worden.

 

Du willst wissen, mit welcher sehr populären Aussage Henri de Poicaré seine Lösung präsentierte? Dann gehe weiter zum “Drei-Körper-Problem”.

 

[1] Vgl. Baker, Joanne (2011): Physik. 50 Schlüsselideen. Heidelberg: Akademischer Verlag Spektrum. Seite 17. [2] Baker, Joanne (2011): Physik. 50 Schlüsselideen. Heidelberg: Akademischer Verlag Spektrum. Seite 18. [3] Vgl. Giesen, Jürgen (1995): „Chaosforschung“: Fraktale – Chaos – Ordnung. Vortrag am 30.Januar 1995. URL: www.jgiesen.de/Divers/ChaosVortrag/Chaos.pdf (Letzter Zugriff am 19. Mai 2015) Seite 12. [Bildquelle] Isaac Newton_ Bild/Foto: LadyofHats, lizenzfrei, via Wikimedia Commons.